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Einsatz professioneller Haushüter wird gefördert – Gute Nachrichten für Steuerzahler

Wer ab dem 1. Januar 2009 einen professionellen Haushüter legal beschäftigt, wird mit einem dicken Steuerbonus belohnt.

Seit Anfang der 80er Jahre wirken auch in Deutschland professionelle Haushüter, die bei Abwesenheit des Hausherrn in das Objekt einziehen und Haus, Garten und Haustiere betreuen. Sie können eine positive Bilanz ihres Wirkens vorstellen: Mehr als 350.000 Einsatztage ohne einen Wohnungseinbruch und weit über 20.000 zufriedene Tierhalter, die ihre Haustiere und ihr Heim einer Haushüter-Agentur anvertrauten.

Auch bisher wurde Haushüten als haushaltnahe Dienstleistung schon steuerlich begünstigt. Bei diesen Dienstleistungen winken jetzt noch höhere Steuerentlastungen. Wer jetzt eine selbständige oder angestellte Hilfe in seinem Haushalt beschäftigt, kann 20 Prozent seiner Aufwendungen bis zu 20.000 € im Jahr absetzen. Das entspricht einer Steuerersparnis von bis zu 4.000 € im Jahr. Daneben können noch Kosten für Handwerkerarbeiten von bis zu 6.000 € im Jahr geltend gemacht werden. Um diese Aufwendungen von der Steuerschuld absetzen zu können, muss eine ordentliche Rechnung mit Steuernummer und ein Beleg für die Überweisung des Rechnungsbetrags an das Unternehmen vorgelegt werden. Bargeld darf nicht fließen.

Die massiven Verbesserungen sollen vor allem die in diesen Dienstleistungsbereichen häufig angebotene Schwarzarbeit eindämmen. Viele Bürger sind sich der Risiken nicht bewusst, wenn sie einen Haushüter schwarz beschäftigen. In aller Regel besitzen diese weder ein angemeldetes Gewerbe noch haben sie eine ausreichende Betriebshaftpflicht-Versicherung abgeschlossen. Im Falle eines Schadens kann deshalb nur auf den Haushüter als Privatperson zurückgegriffen werden. Daneben droht noch ein nicht unbeachtliches Bußgeld.

(Quelle: VDHA e.V.)